Über

Bunter Hund mit buntem Lebenslauf. Also hole ich mal aus…

Geboren und aufgewachsen in Kühlungsborn, hat es mich durch das Studium einst nach Rostock verschlagen. Meine Kreativität und Neugier waren dabei immer schon Antreiber – angefangen mit Sandburgen am Strand, später durch das visuelle und musikalische Gestalten und beim Studieren psychologischer Phänomene. Auf diesem Weg wurde meine Resilienz oft auf die Probe gestellt und gestärkt, insbesondere in den größten Krisen, die ich überwinden durfte – und die mich ein Stück näher zu mir gebracht haben. Neben meinen Hauptleidenschaften Musik und Fotografie, die ich bereits seit meiner Jugend verfolge, habe ich ursprünglich Anglistik / Amerikanistik und Erziehungswissenschaften studiert, gefolgt von Bildungswissenschaften. Eine der wichtigsten Themen waren hierbei Schutzfaktoren und Risikofaktoren für eine gesunde psychische Entwicklung des Menschen. Das Thema „Bindung“ hat mich dabei völlig begeistert. Wie schaffen wir sichere Bindungen? Wie schaffen wir Vertrauen? Was hat das alles mit Gruppensituationen und der Gesellschaft zu tun? Einen großen Sprung in meiner meiner Persönlichkeitsentwicklung gab mir mein Studium Lehramt an Grundschulen mit dem Schwerpunkt Musik & elementare Musikpädagogik. Hierbei traf ich bemerkenswerte Menschen und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Ein spielerischer Zugang zum Selbst und zum eigenen Ausdruck war dabei immer im Vordergrund. Neben der Arbeit als Musik- und Klavierlehrer durfte ich zuletzt 2 Jahre als Mental Health Coach an Schulen arbeiten. Diese Episode ermöglichte mir einen tiefen Einblick in die Landschaft aus Gefühlen und Emotionen mit der steten Frage, was uns lebendig macht, uns motiviert und verbindet. Ganz nach dem Motto „Hier steh‘ ich nun, ich alter Thor und bin so klug wie je zuvor“ lässt mich die Frage bis heute nicht los und lerne stets dazu. Ich durfte in den Kontakt mit einer Reihe von Schicksalen kommen und habe feststellen müssen, wie viel Leid Menschen oft ertragen müssen, gleichzeitig war und bin ich beeindruckt von der Resilienz, die jeder irgendwie mitbringt. Mir ist die Bedeutsamkeit der Frage nach dem Sinn klar geworden, aber auch die Bedeutung, sich selbst und all die Gefühle und Emotionen zu akzeptieren und zuzulassen. Umso wichtiger ist es gerade heute, Räume zu schaffen, in denen Menschen so verrückt (also eben normal) sein können, wie sie sind. Die Wahrheit ist: Wir sind alle ein wenig verrückt. Wenn ich der Welt ein wenig von dieser Botschaft und meinem Schatz aus Wissen mitgeben kann, macht mich das glücklich.